DiePogos

🛣️ Donnerstag, 02.10.2025 – Anreise & Ankommen Endlich ein verlängertes Wochenende – die Vorfreude war groß! Nach Feierabend ging es direkt los: Wohnwagen geholt, auf die A7 aufgefahren, und ohne Zwischenfälle um 18:45 Uhr am Ziel angekommen. Dort wurden wir herzlich von Sabine begrüßt, die auf ihrem Grundstück zehn Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile anbietet – mit Stromanschluss, Frischwasser und Grauwasserentsorgung.

Nach einer kurzen Einweisung durch Sabine bezogen wir unseren Platz. Steffi zauberte uns ein leckeres Abendessen, und danach erkundeten wir das Gelände. Es gibt eine Gemeinschaftstoilette für alle sowie getrennte Duschräume mit WC und Waschbecken direkt am Wohnhaus. Die Duschen kosten 2 € – allerdings nur mit Zwei-Euro-Münzen nutzbar. Die Sanitäranlagen waren sauber und gepflegt. Der Strom wird über einen Zähler nach Verbrauch abgerechnet.

Besonders charmant: eine Gemeinschaftshütte und sogar eine Grillhütte stehen zur Verfügung. Wer nicht campen möchte, kann eine kleine Hütte mieten – alle Infos dazu gibt’s auf Sabines Website. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Toilettenkassette darf nicht entleert werden, selbst wenn man keine Chemie verwendet. Als es dunkel wurde, zogen wir uns zurück, schauten noch etwas Fernsehen und freuten uns auf den nächsten Tag.

🍰 Freitag, 03.10.2025 – Sonne, Kuchen & Petanque Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück draußen – das Wetter war einfach zu schön, um drinnen zu bleiben. Gegen Mittag kündigte Steffi an, einen Kuchen zu backen. Gesagt, getan: Die Zutaten wurden verrührt, in den Omnia gefüllt und eine Stunde lang auf dem Kochfeld gebacken. Das Ergebnis: ein herrlich duftender Bananenkuchen! Doch bevor ich ein Stück ergattern konnte, hieß es: erst Mittagessen.

Also stand Steffi wieder am Kochfeld und bereitete ein köstliches Curry-Gulasch zu. Der Kuchen wurde streng bewacht – kein Naschen vor dem Hauptgang! Nach dem Essen und einem schnellen Abwasch genossen wir die Sonne. Gegen halb vier packten wir Kuchen und Kaffee ein und gingen zum Petanque-Feld, das direkt am Stellplatz liegt. Bei strahlendem Sonnenschein spielten wir ein paar entspannte Runden.

Kurz vor sechs wurde es windiger, und ein Blick auf die Wetter-App verriet: Regen im Anmarsch. Also bauten wir draußen alles ab und machten es uns im Wohnwagen gemütlich. Nach einem kleinen Abendessen und etwas Fernsehen ging es gegen 21 Uhr ins Bett – ein rundum gelungener Tag!

🌧️ Samstag, 04.10.2025 – Regen, Wacken & Skipo In der Nacht setzte der Regen ein und wurde zum Morgen hin immer heftiger. Um 5 Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken, also ging ich duschen. Die warme Dusche war angenehm, aber die Zeitbegrenzung von 15 Minuten – für 2 € – fanden wir etwas überzogen. Diese Info war vorher nirgends zu finden.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Wacken – ohne Stau, was selten genug ist. Der Ort selbst ist ein typisches kleines Dorf, das aber ganz im Zeichen des berühmten Festivals steht. An jeder Ecke spürt man: Wacken lebt für Wacken. Nach dem Einkaufen besuchten wir das Festivalgelände – hier wird jedes Jahr die legendäre Schlammschlacht ausgetragen, und die Müllberge danach sind nicht zu übersehen.

Nach einer halben Stunde ging es zurück zum Stellplatz – der Kaffee und der Kuchen riefen! Am Abend spielten wir Skipo, während draußen der Regen unaufhörlich niederprasselte. Ein gemütlicher Abschluss für einen eher nassen Tag.

🌊 Sonntag, 05.10.2025 – Abschied im Regen Die Nacht war unruhig – es regnete in Strömen, und der Wind rüttelte am Wohnwagen. Der Weg zur Toilette glich einem kleinen Schwimmkurs, so hoch stand das Wasser auf der Wiese. Um 5 Uhr war die Nacht für mich vorbei, und ich begann, erste Sachen zu packen.

Während Steffi Kaffee und Brötchen vorbereitete, deckte ich den Tisch. Nach dem Frühstück spielten wir noch zwei Runden Skipo, bevor wir die Regenpausen nutzten, um alles für die Abreise vorzubereiten. Um 11 Uhr war es soweit: Nach dreimaligem Umziehen – Regen, Trockenphase, wieder Regen – war der Wohnwagen angehängt und es ging zurück zum Abstellplatz.

Kaum angekommen, fing es wieder an zu regnen. Egal – alles wurde ins Auto umgepackt, der Wohnwagen auf seinen Platz gebracht, und dann ging es nach Hause.