DiePogos

🚐 10.04.2026 Urlaubsstart ins Allgäu Der letzte Tag der Woche – und für uns gleichzeitig der letzte Arbeitstag, bevor eine Woche Urlaub beginnt. Unser Ziel: das Allgäu. Wir haben uns dort einen Stellplatz auf dem Campingplatz Alpenblick reserviert. Warum genau dieser Platz? Zum einen wollten wir schon lange einmal ins Allgäu, zum anderen gibt es dort eine Gastronomie, die von Flo und Tina betrieben wird: das Camping Stüble Alpenblick. Und wir wollten die beiden auch endlich einmal persönlich kennenlernen – das stand schon länger auf unserer Liste. Nach der Arbeit fuhren wir erst nach Hause, packten die restlichen Sachen und erledigten noch ein paar Kleinigkeiten. Als alles vorbereitet war, ging es weiter zum Wohnwagen, wo wir alles für die Fahrt startklar machten. Danach legten wir uns noch für drei Stunden hin, um etwas Schlaf zu tanken. Um 21:30 Uhr starteten wir schließlich in Richtung Allgäu. Die Fahrt verlief ruhig, die Nacht glitt dahin – und mit jeder gefahrenen Minute wuchs die Vorfreude auf unseren Urlaub.

🌄 11.04.2026 Ankunft im Allgäu Der nächste Tag – oder besser gesagt die nächste Nacht – war angebrochen, und nach drei Pausen kamen wir um 09:30 Uhr im Allgäu auf dem Campingplatz an. Steffi ging zur Anmeldung und kam kurz darauf mit allem zurück, was wir brauchten. Sie ging schon einmal zum Platz vor, und ich folgte mit dem Gespann. Unser Stellplatz lag direkt hinter der Schranke und nicht weit vom Camping Stüble Alpenblick entfernt. Der Wohnwagen wurde aufgestellt und alles eingerichtet. Die Sonne meinte es gut mit uns, also holten wir Stühle und Tisch heraus. Den Kaffee, den ich vorher gekocht hatte, konnten wir draußen genießen – mit einem wunderschönen Blick auf die Berge. Um 11 Uhr kamen dann Tina und Flo vom Stüble vorbei. Von Flo kam nur ein fröhliches „Hallo pogomuckl“, und wir gingen rüber, um uns alle zu begrüßen. Nach einem kurzen Austausch gingen wir zurück zu unserem Platz, während die beiden ins Stüble mussten, da sie gleich öffnen wollten. Gegen halb eins machten wir uns dann ebenfalls auf den Weg ins Stüble, denn der Hunger meldete sich. Wir nahmen Platz, und Tina kam, um unsere Bestellung aufzunehmen. Wir kamen mit Tinas Eltern ins Gespräch, und daraus entwickelte sich eine richtig lustige Unterhaltung. Dann kam das Essen: Kässpatzen nach Flo seinem Rezept – einfach ein Gedicht. Wir wussten ja schon, dass Tina verschiedene Tiere häkelt, die man auch kaufen kann. Besonders ins Auge gefallen ist mir die kleine Schildkröte, die wir dann natürlich mitgenommen haben. Am Wohnwagen bekam die Schildkröte ihren Namen: Flotin – und sie wird uns auf unseren nächsten Fahrten begleiten.

🌧️ 12.04.2026 Ein ruhiger Sonntag im Regen In der Nacht hatte es angefangen zu regnen – und genauso sah es am Sonntagmorgen draußen auch aus. Ich kochte Kaffee, und die Brötchen wanderten in unseren kleinen Ofen. Nach dem Frühstück setzten wir uns kurz nach draußen, gingen aber schnell wieder hinein, denn ich war von der Fahrt immer noch müde. Also legte ich mich noch einmal hin. Gegen 14 Uhr wachte ich auf und ging mit einem Kaffee nach draußen. Am Wetter hatte sich leider nichts geändert – es blieb grau und trüb. Nachdem ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte, machten wir eine kleine Runde über den Platz, da das Stüble wegen einer privaten Veranstaltung noch geschlossen war. Zurück am Wohnwagen ging es dann ins Stüble, denn der Hunger meldete sich – gefrühstückt hatten wir ja früh am Morgen. Für mich gab es ein Jägerschnitzel, allerdings mit Hühnerfleisch, dazu Pilzsauce und Pommes. Steffi bestellte sich eine Currywurst mit hausgemachter Sauce und ebenfalls Pommes. Im Stüble waren noch ein paar andere Gäste, die den beiden auf YouTube folgen, und wir kamen alle schnell ins Gespräch. Es wurde ein richtig netter Austausch. Gegen 20 Uhr gingen wir zurück in den Wohnwagen – und kurz darauf auch schon ins Bett.

🚗 13.04.2026 Unterwegs trotz Regenwetter Und da war er – der Montagmorgen. Wie immer machten wir Frühstück und ließen es uns schmecken. Das Wetter war leider weiterhin alles andere als schön, aber wir wollten trotzdem etwas von der Gegend sehen. Also ging es ins Auto, zunächst mit dem Ziel Bodensee. Doch wegen gesperrter Straßen mussten wir den Plan ändern und entschieden uns für Kempten. Auch dieser Plan hielt nicht lange, denn wir fuhren an der Ausfahrt vorbei. Also neuer Plan: auf nach Oberstdorf. Schon aus der Ferne konnten wir die Skisprungschanze sehen. In Oberstdorf angekommen begann die Suche nach einem Parkplatz – und ehrlich gesagt, Parken dort ist wirklich eine Sache für sich. Für zwei Stunden fünf Euro, und das war noch das günstigste Angebot. Also beschlossen wir, nicht zur Schanze zu gehen, sondern wieder umzudrehen. Auf dem Rückweg kamen wir an einem kleinen Café vorbei. Ich sagte mir: lieber dort kostenlos parken und einen Kaffee mit einem Stück Kuchen genießen. Gesagt, getan – und nach einer dreiviertel Stunde ging es weiter. Auf dem Weg zurück zum Campingplatz kamen wir an einer Käserei vorbei. Natürlich hielten wir an: Steffi holte sich Käse, und ich nahm zwei Hirschwürste mit. Danach ging die Fahrt weiter, und nach etwa 45 Minuten waren wir wieder am Platz.

☁️ 14.04.2026 Ein grauer, ruhiger Dienstag Dienstagmorgen – der Ablauf wie immer. Die Nacht war erneut regnerisch gewesen, und der Boden vor dem Wohnwagen wurde immer weicher. Meine Laune war heute nicht gerade die beste, trotzdem fuhren wir noch einmal in die Stadt, weil wir ein paar Dinge brauchten. Eigentlich hatten wir geplant, danach noch weiterzufahren, aber mir war heute einfach nicht danach. Also ging es zurück auf den Platz. Nach dem Mittagessen wurde das Wetter etwas besser, sodass wir draußen einen Kaffee trinken konnten. Das Wetter besser – die Laune leider nicht. Nicht weit entfernt wurde ein Haus gebaut, und draußen wurde am Gelände gearbeitet. Das war alles andere als leise. Also gingen wir nach dem Kaffee wieder hinein. Es soll kein Meckern sein – die Nächte hier auf dem Platz sind wunderschön ruhig. Am Tag ist es leider anders, denn oben an der Straße scheint jeder testen zu wollen, ob sein Motor lauter ist als der vom anderen.

🌤️ 15.04.2026 Ein milder, entspannter Mittwoch Der Morgen begann wie an den letzten Tagen – nur waren die Temperaturen diesmal angenehm mild. Ich ging zuerst duschen, und als ich zurückkam, kochte ich den Kaffee. Als der Kaffee fertig war und ich nach draußen wollte, sagte Steffi plötzlich, dass sie mit rauskommt. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass sie noch schläft. Also machte ich ihr ebenfalls einen Kaffee, und wir setzten uns gemeinsam nach draußen und genossen die milden 9 Grad. Nach zwei Kaffee gingen wir wieder hinein und frühstückten. Es mag sein, dass ich langweilig bin, aber mir war heute einfach nicht nach Unternehmungen. Andere machen im Urlaub viel – hier hin, da hin, alles anschauen. Aber ehrlich: Die letzten Wochen auf der Arbeit waren hart, und ich brauchte einfach Ruhe, keine Wanderungen. Da unsere eine Gasflasche langsam leer wurde, wollten wir eigentlich nach Fritz Berger fahren, um sie zu tauschen. Also holte ich die Flasche aus dem Gaskasten – und stellte fest, dass sie sich noch gar nicht so leer anfühlte. Also wieder rein damit und abwarten. Steffi machte dann das Essen warm, das vom Vortag übrig geblieben war, und ich fing an, eine unserer Dachluken zu reinigen. Da es einfacher war, baute ich sie aus. Steffi nahm sie mit zum Spültisch und machte sie dort sauber, während ich den Bereich am Wohnwagen reinigte. Alles wurde wieder eingebaut, und danach machten wir nicht mehr viel. Später – nachdem wir doch noch kurz beim Penny waren – gingen wir noch einmal ins Stüble, um etwas zu trinken und mit Flo und Tina zu quatschen. Gegen 20 Uhr gingen wir zurück zum Wohnwagen und ließen den Tag ruhig ausklingen.

🧀 16.04.2026 Ein Tag in Isny Donnerstag – der Urlaub neigt sich langsam dem Ende zu. Wie immer frühstückten wir zuerst, und danach ging es zu Fritz Berger, denn eine unserer Gasflaschen war leer. In Isny angekommen wurde die Flasche problemlos getauscht, und anschließend fuhren wir weiter in die Altstadt. Die Altstadt von Isny ist wirklich schön anzusehen, mit ihren kleinen Gassen und alten Gebäuden. Wir schlenderten gemütlich hindurch. Eins muss man aber wirklich sagen: Alles wird teurer. Vier Euro für einen Becher Kaffee – sorry, aber das ist schon heftig, und das war nicht einmal der teuerste. Nach etwa zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Campingplatz. Die Gasflasche wurde verstaut, und wir setzten uns erst einmal draußen in die Sonne und tranken einen Kaffee. Nur zur Erinnerung: Alles, was wir hier schreiben, ist unsere persönliche Meinung – jeder sollte sich selbst ein Bild machen. Die Zeit draußen verging schnell, und die Berge in der Ferne boten bei Kaffee und Kuchen einen wunderschönen Anblick.

🌅 17.04.2026 Ein sonniger letzter Urlaubstag Der Freitag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Schnell raus aus den Federn, Frühstück gemacht und dann draußen gefrühstückt. Das Frühstück zog sich etwas hin, denn wir genossen die Zeit – es war schließlich unser letzter Tag, denn am Samstag sollte es nach Hause gehen. Da das Wetter einfach zu schön war, beschlossen wir, den Tag ganz entspannt anzugehen und nichts Besonderes zu unternehmen. Gegen Mittag gab es Avocado auf Brot mit Spiegelei. Dabei entschieden wir, dass wir schon am Abend nach Hause fahren würden, da der Elbtunnel ab 22 Uhr gesperrt sein sollte und rund um Hamburg am Samstag mehrere Demos und Veranstaltungen angekündigt waren. Der Wohnwagen wurde abfahrbereit gemacht und schon in die richtige Richtung gedreht. Steffi ging zur Rezeption und bezahlte den Rest unseres Aufenthalts. Den restlichen Tag ließen wir ruhig dahinfließen. Um 18:30 Uhr gingen wir noch einmal ins Stüble zum Essen. Da die meisten Gäste bereits gegangen waren, konnten wir uns in Ruhe mit Tina und Flo unterhalten. Danach verabschiedeten wir uns und versuchten, noch eine Stunde zu schlafen, bevor es losgehen sollte. Um 21 Uhr wurde der Wohnwagen angehängt, alles noch einmal überprüft – und dann fuhren wir los. Ein letzter Wink zum Stüble und das Versprechen: Wir kommen wieder. Wir kamen gut durch, obwohl es auf beiden Seiten der Autobahn einige Unfälle gab. Kurz vor Mitternacht machten wir die erste kleine Pause, und dann ging es weiter – hinein in die Nacht und in den nächsten Tag.

🌙 18.04.2026 Heimfahrt durch die Nacht Die Samstagnacht war da, und die restliche Fahrt über die Kasseler Berge war doch etwas anstrengend. Die Strecke zog sich, aber Kilometer für Kilometer kamen wir voran. Nach weiteren rund 200 Kilometern rückte die Landesgrenze zu Hamburg immer näher. Am Horster Dreieck ging es auf die A1 – und kurz darauf erreichten wir auch schon unseren Stellplatz. Der Wohnwagen wurde an seinen Platz gestellt, drinnen machten wir kurz sauber, und dann ging es nach Hause. Gegen 9 Uhr waren wir daheim – mit vielen schönen Erinnerungen an das Allgäu und natürlich an Tina und Flo.